Partnerschaft im Beziehungs- und Familienpanel pairfam

Ziel der pairfam-Studie ist es, die Partnerschaftsentwicklung von Beginn an zu untersuchen. Zur Erfassung paarspezifischer Entwicklungsprozesse werden verschiedene Partnerschaftsphasen - Gründung, Etablierung, Gestaltung - unterschieden und in mehreren Befragungsmodulen erhoben:

  • Partnerschaftsbiographie
  • Erwartungen an Partnerschaften
  • Single-Modul
  • Kennenlern-Modul
  • Trennungsmodul
  • Institutionalisierung von Paarbeziehungen
  • Partnerschaftsgestaltung
  • Partnerschaftsqualität
  • Persönlichkeitsmerkmale
  • Freizeitverhalten
  • Lebensformen und Wohnsituation
  • Soziodemographie des Partners

Theoretischer Ansatz und Forschungsstand

Die meisten Menschen sehen eine erfüllende Partnerschaft als zentral für ihr persönliches Glück und Wohlbefinden an. Das Eingehen und die befriedigende Gestaltung von Liebes- bzw. Partnerschaftsbeziehungen wird ab dem Jugendalter zu einer wesentlichen Entwicklungsaufgabe, die in aller Regel mit hohen Erwartungen hinsichtlich der Erfüllung individueller Bedürfnisse verbunden ist (Fend 2000; Wendt/Walper 2006). In Paarbeziehungen werden Grundbedürfnisse nach Zuwendung und Verbundenheit, Verhaltensbestätigung, emotionaler Sicherheit, aber auch nach Selbstverwirklichung und Autonomie angestrebt. Nicht zuletzt ist auch die Erfüllung sexueller Bedürfnisse zu erwähnen.

Damit kommt Paarbeziehungen eine wesentliche Funktion für das persönliche Wohlbefinden zu (Brandtstädter/Felser 2003). Gleichzeitig kann die individuelle Wohlfahrt wiederum die Möglichkeiten für die Gestaltung befriedigender Paarbeziehungen beeinflussen (Fincham/Stanley/Beach 2007; Fincham/Beach 2006). Die Paarbeziehung ist also eine zentrale Schnittstelle innerhalb des pairfam-Bezugsrahmens, der davon ausgeht, dass Individuen unter den von ihnen wahrgenommenen Handlungsbedingungen und ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen versuchen, ein möglichst hohes Maß an subjektiver Wohlfahrt zu erreichen (Esser 1999; Brandtstädter 2007). Die Paarbeziehung wird hierbei dem in pairfam konsequent mehrebenenanalytisch konzipierten Forschungsdesign folgend als Teil eines Systems gesehen. Daher ist die Beachtung kontextueller, systemisch-interaktioneller und mehrgenerationaler Zusammenhänge vonnöten.

Im Folgenden wird näher auf die Forschungsbereiche Partnerwahl, Paarbeziehungen im Lebenslauf, Determinanten der Partnerschaftsqualität, Stabilität von Paarbeziehungen und Trennungsfolgen für Partner und Kinder eingegangen, um den Forschungsstand und bereichsspezifische Theorien zu erläutern.

 

Partnerwahl und Institutionalisierung von Paarbeziehungen

Modelle der Partnerwahl beziehen sich überwiegend auf den Entscheidungsprozess, der dem Eingehen und der Verfestigung einer Partnerschaft zugrunde liegt (Lösel/Bender 2003), wobei in den zumeist querschnittlich angelegten Analysen Fragen der Bedeutung relevanter Charakteristika der Partner und deren Passung im Hinblick auf Partnerschaftsqualität im Vordergrund stehen (Asendorpf/Banse 2000; Becker 1991; Furman/Simon 2008; Kenny/Acitelli 2001). Ungeklärt ist, wie diese Faktoren den Verlauf einer Partnerschaft bestimmen, und ob objektive Ähnlichkeiten der Partner eher auf aktive Such- und Entscheidungsprozesse oder auf selektive Partnermärkte zurückzuführen sind. Durch den demografischen Wandel (geringere Geburtenraten nach der Wiedervereinigung, Immigration), vor allem aber durch veränderte Sozialkontakt-Strukturen und neue Möglichkeiten zur Partnersuche (z. B. Internet-Partnermärkte) haben sich die Bedingungen für die Suche nach einem Partner verändert (Stauder 2008). Mit zunehmender Nutzung von Internetkontaktbörsen hat sich der persönliche Suchprozess in die Breite beträchtlich ausgeweitet. Prozessmodelle zur Partnerwahl (Meeus et al. 2002) gehen komplementär davon aus, dass Exploration in die Tiefe (vertieftes Kennenlernen von Eigenschaften eines Partners) einen positiven Einfluss auf den späteren Partnerschaftserfolg hat, wozu jedoch prospektive Längsschnittstudien bislang fehlen. Liebes- bzw. Partnerschaftsbeziehungen einzugehen und befriedigend zu gestalten wird ab dem Jugendalter zu einer wesentlichen Entwicklungsaufgabe (Fend 2000; Wendt/Walper 2006 b). Fragen zur Partnerwahl und zum Partnerschaftsverlauf von Jugendlichen sind jedoch bislang nur wenig thematisiert worden (siehe Collins et al. 2009; Wendt 2008; Wendt/Walper 2006 b; Simon et al. 2008).

Mit der gestiegenen Akzeptanz und Verbreitung nicht-ehelicher Lebensgemeinschaften hat sich der Prozess der Institutionalisierung von Partnerschaften deutlich ausdifferenziert (Schneider et al. 2002; Peuckert 2008). Angesichts gestiegener Mobilitätsanforderungen (Schneider et al. 2002) und restringierter Arbeitsmärkte und damit sich eher ungünstig verändernden Opportunitätsstrukturen (z. B. weite Entfernungen zum Arbeitsplatz, hohe berufliche Überstunden), die die Kosten der Partnerschaft erhöhen, dürften positive Entscheidungen umso mehr von hohen Gewinnerwartungen oder starken subjektiven Normen (z. B. hinsichtlich Fertilitätsentscheidungen) abhängen (Rupp/Blossfeld 2009; Wagner 2009). Die Zunahme nicht-ehelicher Lebensgemeinschaften (Matthias-Bleck 2006; Brüderl 2004) und der steigende Anteil nicht-ehelicher Geburten insbesondere in den neuen Bundesländern hat den Forschungsbedarf über die Analyse von Paarbeziehungen in unterschiedlich stark institutionalisierten Partnerschaften hinaus auf die Ausgestaltung der Elternschaft erweitert, wobei hier auch juristische Aspekte der Sorgerechtsregelungen zu berücksichtigen sind (Bundesministerium der Justiz; 2006; Jurczyk et al. 2008; Sonnenberger et al. 2008).

Partnerwahlprozesse bei Migranten sind in Deutschland noch wenig untersucht. Die Forschung dazu thematisiert primär die Prävalenz binationaler Ehen (Schroedter/Kalter 2008; Haug 2002; Klein 2000, 2001; Roloff 1998; Straßburger 2000, 2003; Vascovics 2001; Vetter 2001). Die verschiedenen Migrantengruppen unterscheiden sich deutlich: Besonders unter Migranten aus der Türkei sind gemischtnationale Ehen selten, während spanische und italienische Zuwanderer besonders häufig Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft heiraten. Je nachdem, ob der (Ehe-) Partner unter den Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft, den Angehörigen der eigenen Migrantenminorität oder den Mitgliedern der Herkunftsgesellschaft gewählt wird, hat dies weitreichende Folgen für den eigenen Eingliederungsprozess und den Sozialisations- und Akkulturationsprozess der aus der Verbindung hervorgehenden Nachkommen (Nauck 2002; 2009c). Insbesondere die Bedingungsfaktoren für das letztgenannte Phänomen der transnationalen Partnerschaft sind bisher unerforscht. In den Analysen wurde daneben der Einfluss Dritter auf den Partnerwahlprozess vernachlässigt.

 

Paarbeziehungen im Lebenslauf

Standen lange Zeit Paarbeziehungen junger Erwachsener und vor allem verheirateter Paare im Mittelpunkt der Forschung, sind in den letzten Jahren auch die Besonderheiten und die entwicklungspsychologische Bedeutsamkeit früher Partnerschaften hervorgehoben worden (Collins et al. 2009; Wendt 2008; Wendt/Walper 2006b). Auf der einen Seite scheinen die eher kürzeren Liebesbeziehungen im Jugendalter mit erhöhter Depressivität, niedrigem Selbstwert, Delinquenz und geringer emotionaler Gesundheit einherzugehen (Brendgen et al. 2002; Furman/Shomaker 2008; Joyner/Udry 2000; Meeus et al. 2004; Neeman et al. 1995; Zimmer-Gembeck et al. 2001). Auf der anderen Seite hat eine Vielzahl von Studien gezeigt, dass junge Erwachsene mit Partner glücklicher sind als solche ohne Partner (Katz/Beach 1997; Kurdek 1991; Marks/Lambert 1998). Diese Ergebnisse weisen darauf hin,  dass Liebesbeziehungen die emotionale Anpassung vor allem im jungen Erwachsenenalter, nicht aber im Jugendalter fördern. Jedoch sind die Kausalitäten zwischen Merkmalen von Paarbeziehungen im Jugend- bzw. jungen Erwachsenenalter und Charakteristika der sozio-emotionalen Entwicklung aufgrund vorwiegend querschnittlicher Forschungsdesigns nicht ausreichend geklärt (Collins et al. 2009). Neben den Effekten auf die sozio-emotionale Entwicklung lassen sich auch Auswirkungen früher Paarbeziehungen auf die nachfolgende Gestaltung von Partnerschaften finden. So scheinen längere Beziehungen im Jugendalter positive Effekte auf die Partnerschaftszufriedenheit im frühen Erwachsenenalter zu haben (Madsen/Collins 2005). Die Befundlage zu Fragen des wünschenswerten Timings und der „optimalen“ Dauer romantischer Beziehungen Jugendlicher ist jedoch insgesamt noch sehr begrenzt.

Paarbeziehungen in den verschiedenen Entwicklungsphasen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Effekte auf die Persönlichkeitsentwicklung, sondern auch bezüglich relevanter Einflussfaktoren, die in entwicklungsbezogen-kontextuellen Theorien thematisiert werden (Connolly/McIsaac 2009). Hierzu gehören neben dem Beziehungsnetz Gleichaltriger, dem vor allem im Jugendalter eine Schrittmacherfunktion bei der Initiierung erster Liebesbeziehungen zukommt (Collins et al. 2009; Zimmer-Gembeck et al. 2004), auch biografische Erfahrungen in der Herkunftsfamilie. So konnte für das Erwachsenenalter relativ konsistent die Relevanz von Beziehungserfahrungen in der Herkunftsfamilie aufgezeigt werden. Eine harmonische Partnerbeziehung der Eltern (Wendt/Walper 2006a) und eine warme, liebevolle Beziehung zu den Eltern (Berger/Fend 2008; Crockett/Randall 2006; Linder/Collins 2005; Meeus et al. 2007) tragen zu einer positiven Gestaltung der Partnerschaft im Erwachsenalter bei. Für das Jugendalter erbrachten Studien dagegen häufig keine Effekte der Eltern- Jugendlichen-Beziehung auf die Liebesbeziehung (Furman et al. 2002; Miller/Hoicowitz 2004) bzw. deutlich schwächere als für das Erwachsenenalter (Meeus et al. 2007). Ob die stärkeren Transmissionseffekte im Erwachsenenalter als Resultat individueller Entwicklungsprozesse zu deuten sind oder auf die größere Verbindlichkeit dieser Paarbeziehungen zurückzuführen sind, ist allerdings bislang nicht hinreichend geklärt. 

Weitere Beispiele für biografische Erfahrungen mit prädiktivem Einfluss auf die Partnerschaftsentwicklung sind Spätfolgen früher Armut (Elder/Caspi 1988), singuläre kritische Lebensereignisse (Cohan/Bradbury 1997), die elterliche Scheidung mit ihren Spätfolgen für das Erwachsenenalter (Amato/Sobolewski 2001; Diefenbach 2000; Engelhardt 2002; Herzog/Cooney 2002; Kunz 2001; Sanders et al. 1999), sowie auch die destabilisierende Wirkung eigener früherer Trennungs- oder Scheidungserfahrungen (Coleman et al. 2000; Hellwig 2001). Um näheren Aufschluss über entwicklungssensitive Effekte biografischer Erfahrungen zu gewinnen und die oft berichteten, jedoch nicht konsistenten Geschlechts- und Geschlechtskonstellationseffekte im Einfluss von Eltern-Kind-Beziehungen auf spätere Paarbeziehungen (z. B. Sabatelli/Bartle-Haring 2003; Dalton et al. 2006) systematisch zu überprüfen, sind zeitlich eng getaktete, längsschnittliche Erhebungen unerlässlich.

 

Determinanten der Partnerschaftsqualität

Die Qualität der Partnerschaft ist für die Produktion subjektiver Wohlfahrt zentral. Die Befriedigung grundlegender Bedürfnisse nach Verbundenheit, Autonomie, Kompetenz, Sexualität und emotionaler Sicherheit ist ein Kernbereich subjektiven Wohlbefindens und hängt eng mit der Passung zwischen diesen subjektiven Bedürfnissen und der tatsächlichen Beziehungsgestaltung zusammen. Die Forschung zur Entwicklung und Aufrechterhaltung einer hohen Partnerschaftsqualität hat verschiedene Einflussfaktoren aufgewiesen: Erwartungen und Bedürfnisse an die Partnerschaft, externe Stressoren und Anforderungen, (dys)funktionale Anpassungsprozesse, die Rollen- und Aufgabenverteilung zwischen den Partnern sowie kognitiv- emotionale Dispositionen, wie z. B. internale Beziehungsrepräsentationen (Bindungsstile).

Erwartungen und Bedürfnisse an die Partnerschaft: Investitions- und austauschtheoretische Studien befassen sich mit der Rolle individueller Erwartungen an den Partner und die Partnerschaft (Rusbult et al. 1994). Die wahrgenommene Erfüllung eigener Bedürfnisse hat positive Folgen für die Beziehungsqualität und -stabilität (Le/Agnew 2001; Reis et al. 2004) und für eigenes Commitment (Drigotas/Rusbult 1992; Patrick et al. 2007). Dies gilt vor allem für die Erfüllung der Bedürfnisse nach Verbundenheit, nach Autonomie und Kompetenz (Patrick et al. 2007; Schneewind et al. 1996; La Guardia et al. 2000; Ryan/ Deci 2000). Da davon auszugehen ist, dass die einzelnen Bedürfnisse nicht in allen Lebensphasen gleichermaßen bedeutsam sind, ist die längsschnittliche Untersuchung der Entwicklung und Veränderung partnerschaftsbezogener Erwartungen vordringlich.

Externe Stressoren und Anforderungen: Externe Opportunitäten und Stressoren haben einen erheblichen Einfluss auf die Partnerschaftsqualität und -stabilität (Familienbericht 2006; Kracke/Hofer 2002; von Rosenstiel 2001). Sowohl normative Entwicklungsaufgaben (Carter/McGoldrick 2006) wie die Geburt eines Kindes, als auch nicht-normative kritische Lebensereignisse (Umberson et al. 2005; Schneewind 1999; Hofer 2002) wie der Verlust des Arbeitsplatzes stellen erhebliche Anforderungen an die Bewältigungskapazitäten der Partner und unterminieren die Beziehungsqualität oftmals durch die Kumulation von Alltagswidrigkeiten (Bodenmann et al. 2007).

(Dys)funktionale Anpassungsprozesse: Für die Bewältigung äußerer Anforderungen (z. B. Arbeitslosigkeit) und paarinterner Stressoren (z. B. Depressivität eines Partners, unerfüllte Bedürfnisse) sind die Anpassungsprozesse eines Paares ausschlaggebend (Karney/Bradbury 1995). Die Bewältigung von Konflikten zählen sowohl im Quer- wie im Längsschnitt zu den bedeutendsten Prädiktoren für Paarzufriedenheit (Arránz-Becker et al. 2005; Kurdek 1994; Rüssmann et al. 2005; Bierhoff/Grau 1999; Clements et al. 2004; Cramer 2001a, 2001b, 2006; Rüssmann/Arránz Becker 2004; Williams/Lawler 2003). Neben Kompetenzen zur Konfliktlösung (Kurdek 1995; Prado/Markman 1999; Reichle/Dette-Hagenmeyer 2007) wird zunehmend auf dyadische Aspekte der Stressbewältigung verwiesen (Bodenmann 2001; Bodenmann 2003; Bodenmann et al. 2006), wobei dysfunktionales dyadisches Coping neben anderen dysfunktionalen Anpassungsprozessen wie mangelnden Problemlösekompetenzen und Kommunikationsproblemen der Partner (ersichtlich an hoher Negativität bei gleichzeitig geringer Positivität in der Interaktion, negativer Reziprozität bis hin zu eskalativen Verläufen und Zwangsprozessen) als bedeutsamer Risikofaktor für eine Scheidung herausgestellt wurde (Rodrigues et al. 2005).

Rollen- und Aufgabenverteilung zwischen den Partnern: Eine weitere wichtige Dimension in der Produktion subjektiver Wohlfahrt ist Fairness in der Verteilung von Kosten und Gewinnen innerhalb der Partnerschaft. Mangelnde Fairness korreliert mit negativen Emotionen und Konflikten sowie geringerem Commitment (Reichle 2000; Rohmann 2003). Paare erachten vor allem emotionales Beziehungsverhalten (Bindung, Gefühle zeigen, Unterstützung, Konfliktverhalten) als gerechtigkeitsrelevant (Grau 2006; Rohmann 2000). Entsprechend hat sich besonders die Fairness hinsichtlich partnerschaftlicher Unterstützung als relevant für die Partnerschaftsqualität und -stabilität erwiesen (Antonucci/Jackson 1990; Gleason et al. 2003; Gmelch/Bodenmann 2007; Grau 1997; Grote/Clark 2001; Kleiboer et al. 2006; Rohmann 2003; Sprecher 2001). Wenig bekannt ist hingegen, wie sich Fairness-Vorstellungen über die Lebensspanne, insbesondere nach normativen und nicht-normativen Übergängen, verändern und welche Konsequenzen dies für die Partnerschaftsqualität hat.

Kognitiv-emotionale Dispositionen: Bezüglich der individuellen kognitiv-emotionalen Dispositionen der Partner werden schon seit den 1990er Jahren negative Attributionstendenzen als zentraler Risikofaktor für sich verschärfende Partnerschaftsprobleme und Trennungen erachtet (Bradbury/Fincham 1992; Kalicki 2003; Reichle 1998). Die Konfliktforschung verdeutlicht, dass feindselige Attributionen zur Verfestigung negativer Interaktionszyklen und Zwangsprozesse beitragen (Gottman 1994; Kersting/Grau 2003; Prado/Markman 1999). Neuere Studien akzentuieren demgegenüber stärker den positiven Beitrag von Reparaturprozessen wie Nachsichtigkeit und Versöhnlichkeit der Partner, die feindseligen Attributionen entgegenstehen (Fincham 2000; Friesen et al. 2005; Eaton/Struthers 2006). Es fehlen jedoch eng getaktete Längsschnittstudien, die Interdependenzen und differentielle Entwicklungsverläufe solcher kognitiv-emotionalen Dispositionen sowie deren Auswirkungen auf die Paarbeziehung modellieren könnten (z. B. im Hinblick auf Erosions- oder „Kipp“-Effekte).

Der bindungstheoretische Zugang zur Analyse von Paarbeziehungen (Bodenmann 2006; Grossmann/Grossmann 2004; Collins/Read 1990) konzeptualisiert Beziehungsqualität als emotionale Sicherheit und Verbundenheit in der Beziehung. Er stellt deren Bezüge zu biografischen Beziehungserfahrungen sowie zur Emotionsregulation heraus. Für verschiedene Bindungstypen zeigen sich Unterschiede im Umgang mit bindungsrelevanten Situationen und Stress in der Partnerschaft (Mikulincer et al. 2002; Mikulincer et al. 2006). Zudem liefert die Bindungstheorie eine interessante Erklärung der Stabilität von unbefriedigenden Partnerschaften: Längsschnittliche Studien konnten zeigen, dass hohe Bindungsangst eine größere Stabilität von Liebesbeziehungen und ein stabileres Commitment vorhersagt, auch wenn die Beziehung nicht zufriedenstellend ist (Davila/Bradbury 2001; Kirkpatrick/Davis 1994; Mikulincer/ Shaver 2007; Slotter/Finkel 2009). Demgegenüber reagieren Personen mit geringer Bindungsangst sensibler darauf, wenn ihre Bedürfnisse nach Verbundenheit und Autonomie in der Beziehung nicht erfüllt werden (Slotter/Finkel 2009) und trennen sich leichter.

 

Stabilität von Paarbeziehungen und Trennungsfolgen für Partner und Kinder

In der Forschung zur Stabilität von Paarbeziehungen sind eine Vielzahl von Risikofaktoren identifiziert worden (Engelhardt 2002). Dabei werden neben Risikofaktoren (Slotter/Finkel 2009; Reis et al. 2004) zunehmend auch Resilienzfaktoren thematisiert, welche trotz gegebener innerer und äußerer Stressoren einen stabilisierenden Effekt auf Paarbeziehungen haben (Arránz-Becker 2008; Lösel/Bender 1998; Lösel/Bender 2003). Diese lassen sich mit dem Frame-Selektions-Modell (Esser 2001, 2002) in Verbindung bringen: Beim Vorliegen bestimmter kognitiv-emotionaler Dispositionen, wie z. B. einem ängstlich-ambivalenten Bindungsstil, können Kosten-Nutzen-Erwägungen in den Hintergrund treten (Slotter/Finkel 2009), und in Ehen, die als „unauflöslich“ gerahmt sind, verliert die individuelle Kosten-Nutzen-Bilanz ihre Vorhersagekraft bezüglich der Aufrechterhaltung der Liebesbeziehung, d. h. stark gerahmte Ehen bleiben trotz Unzufriedenheit der Partner weiter bestehen. Dieser Mechanismus greift jedoch bei nicht-ehelichen Beziehungen weit weniger und ihre Stabilität ist direkt abhängig von der Beziehungsqualität (Hunkler/Kneip 2008). Auch Commitment als Ausmaß der Unbedingtheit und Fraglosigkeit der Beziehung ist ein zentraler partnerschaftsstabilisierender Faktor, da es Investitionen in die Aufrechterhaltung der Partnerschaft begünstigt, z. B. durch gesteigerte Opferbereitschaft und erhöhte Nachgiebigkeit (Finkel et al. 2002; Impett et al. 2005; Whitton et al. 2007), doch sind die Kausalitäten aufgrund von inkonsistenten, querschnittlichen Ergebnissen ungeklärt (Tsang et al. 2006). Auch die Rolle sozialer Netzwerke im Hinblick auf derartige Destabilisierungs- und Resilienzprozesse in Paarbeziehungen wurde – abgesehen von der Bedeutung attraktiver Alternativen zur aktuellen Partnerschaft – bislang kaum angemessen längsschnittlich berücksichtigt (Sprecher et al. 2005).

Nach wie vor hohe Aktualität hat die Forschung zu Prozessmodellen der Destabilisierung von Paarbeziehungen, insbesondere das Modell von Gottman und Kollegen zur Rolle kognitiv- affektiver Prozesse in der Eskalation von Partnerschaftskonflikten. Hierbei wird v.a. dem deeskalierendem Verhalten der Frauen eine bedeutsame Rolle in der Konfliktlösung zugesprochen (Kim et al. 2007). Allerdings ist ungeklärt, ob diese Asymmetrie bei traditionell wie nicht-traditionell orientierten Paaren gleichermaßen zu finden ist. In den Arbeiten von Bodenmann (2001, 2006) erwiesen sich neben den individuellen affektiven Prozessen und Konfliktlösungskompetenzen auch dyadische Stressbewältigungskompetenzen als bedeutsam. Insgesamt sind prospektive dyadische Analysen, die wechselseitige Einflüsse der Partner im Destabilisierungsprozess aufdecken könnten, bisher eher rar gesät.

Wesentliches Interesse gilt neben den Trennungsgründen vor allem den Folgen einer Trennung bzw. Scheidung für die ehemaligen Partner, deren ökonomische Situation, Befindlichkeit und soziale Beziehungen (Amato 2000; Clarke-Stewart/Brentano 2006) – insbesondere wenn Kinder involviert sind (Braver et al. 2005) – und nicht zuletzt den Folgen für mit betroffene Kinder selbst (Amato 2001, 2006; Barber/Demo 2005; Clarke-Stewart/Brentano 2006; Hetherington/Kelly 2003; Walper/Beckh 2006; Wendt/Walper 2007). In der hiesigen Forschung zu Scheidungsfolgen lassen sich vor allem sechs Themenbereiche ausmachen: (1) die Reorganisation der Familienbeziehungen und die Eltern-Kind-Bindung nach Trennung und Scheidung und (z. B. Gloger-Tippelt/König 2007; Schmidt-Denter 1999; Schmidt-Denter et al. 1997; Walper/Gerhard 1999), (2) die Lebensgestaltung und Sozialbeziehungen Alleinerziehender (Sander 1999; Schneider et al. 2001), (3) die Ausgestaltung der Vater-Kind- Beziehung auf Distanz (Amendt 2004; Walper 2006; Walper/Gödde 2005; Watzlawick et al. 2008), (4) Entwicklungsbelastungen von Scheidungskindern (Schick 2002; Schmidt-Denter 2000, 2001; Ständer et al. 2007; Walper 2002a; Walper/Beckh 2006; Walper/Gerhard 2003; Walper/Wendt 2005; Wendt/Walper 2005), (5) die Bedeutung elterlicher Konflikte im Kontext von Trennung und Scheidung (Schick 2002; Walper/Beckh 2006; Walper/Gödde 2005) sowie (6) praxisorientierte Problemstellungen hinsichtlich Mediation (Bastine 2005; Bastine u.a. 2005; Mayer/Normann 2006), Beratung bei hochstrittigen Scheidungen (Weber/Schilling 2006) sowie begleiteten Umgang (Fthenakis 2008; Gödde 2004). Die Forschung zu Scheidungsfamilien als Sozialisationskontext hat international einen immensen Aufschwung erfahren und wurde immer wieder in Meta-Analysen integriert (Amato 2001; Amato/Keith 1991). Mittlerweile geht es kaum noch darum, lediglich Unterschiede zwischen Scheidungskindern und Kindern aus Kernfamilien auszumachen, sondern die komplexen kontextuellen und personalen Einflüsse zu analysieren, die für solche Unterschiede ausschlaggebend sind (z. B. finanzielle Probleme, Konflikte zwischen den Ex-Partnern, Belastungen der Eltern-Kind-Beziehung; vgl. Clarke-Stewart/Brentano 2006) und Scheidungsfolgen längsschnittlich zu verfolgen, zumal sich gerade im frühen Erwachsenenalter noch beträchtliche Nachteile von Scheidungskindern ausmachen lassen (Amato 2006). Im Gegensatz zu herkömmlichen Phasenmodellen der Scheidungsbewältigung verweisen einige Längsschnittbefunde darauf, dass im Jugend- und frühen Erwachsenenalter nachteilige Spätfolgen einer elterlichen Scheidung eher zu- als abnehmen (Oldehinkel et al. 2008; Walper/Beckh 2006). Eine nähere Analyse der erklärenden Wirkfaktoren steht allerdings noch aus.

Eine wesentliche Differenzierung hat die Scheidungsforschung durch Prospektivstudien erfahren, die mögliche Probleme und Belastungen schon in der Vorphase einer Scheidung in Rechnung stellen (Furstenberg/Teitler 1994; Malone et al. 2004). Sie zeigen, dass Nachteile, die Scheidungskinder – vor allem Jungen – im Vergleich zu Kindern aus Kernfamilien aufweisen, zumindest teilweise schon vor der elterlichen Trennung zu beobachten sind (vgl. Walper 2002b). Einige wenige Prospektivstudien legen darüber hinaus nahe, dass das Konfliktniveau der Eltern vor der Trennung einen moderierenden Einfluss auf die Trennungsfolgen für Kinder hat, wobei insbesondere Kinder aus zuvor wenig belasteten Ehen unter der elterlichen Scheidung leiden (Amato 2006). Insgesamt besteht aber noch ein deutlicher Bedarf an solchen Prospektivstudien, die auch relevante Kontextfaktoren einbeziehen und die Forschung zu Scheidungsgründen und Scheidungsfolgen stärker integrieren.

 

 

Forschungsziele

Ziele für den Bereich Partnerschaft

Die hier skizzierten Forschungsziele von pairfam für den Bereich der Partnerschaftsbeziehungen greifen die genannten Erkenntnisdefizite auf und fokussieren unterschiedliche Entwicklungsphasen und -verläufe von Paarbeziehungen sowie relevante Einflussfaktoren auf die Qualität und Stabilität von Partnerschaften.

Partnerwahl und Institutionalisierung von Paarbeziehungen: Im Hinblick auf die Initiierung und Verfestigung von Paarbeziehungen stehen Fragen der Partnerwahl im Kontext veränderter Partnermärkte und differenzielle Verlaufsformen der Institutionalisierung von Paarbeziehungen im Vordergrund. Hierbei sollen folgende Aspekte aufgeklärt werden:

  • Partnerwahl und deren Auswirkung: Fragen zur Partnerwahl sollen im Hinblick auf die Modalitäten (z. B. Internetkontaktbörsen) und Intensität von Explorationsprozessen und deren Bedeutung für das matching der Partner sowie den resultierenden Partnerschaftsverlauf untersucht werden.
  • Institutionalisierung von Partnerschaften: Unterschiedliche Verläufe der Institutionalisierung von Partnerschaften sollen im Hinblick auf das Timing „kritischer“ Schritte im Partnerschaftsverlauf – etwa in Abhängigkeit von Erwartungen an eine Partnerschaft oder unter Bedingungen erhöhter Mobilitätsanforderungen – untersucht werden. Hierbei wird über die klassischen Indikatoren (zusammenziehen, heiraten) hinausgegangen, um feinere Abstufungen des Institutionalisierungsprozesses auch für getrennt lebende Partner und nicht-eheliche Lebensgemeinschaften zu erfassen.

Paarbeziehungen im Lebenslauf: Vor dem Hintergrund entwicklungsbezogen-kontextueller Partnerschaftstheorien erlaubt das längsschnittliche Kohortendesign von pairfam den Vergleich von Paarbeziehungen in unterschiedlichen biografischen Phasen sowie in ihrer biografischen Abfolge. Hierbei stehen folgende Ziele im Vordergrund:

  • Paarbeziehungen im Jugend- und Erwachsenenalter: Die Besonderheiten romantischer Beziehungen im Jugendalter werden in Bezug auf biografisches Timing, Dauer und Beziehungsqualität dieser Paarbeziehungen u. a. erfasst, um Auswirkungen früher Liebesbeziehungen auf die individuelle Entwicklung sowie spätere Paar- und Familienbeziehungen aufklären zu können. Die Konsequenzen von Trennungserfahrungen im Jugendalter werden ebenso erhoben. Angesichts der eher kurzen Dauer von Liebesbeziehungen Jugendlicher sind jährlich getaktete Erhebungen von entscheidender Bedeutung.
  • Folgepartnerschaften: Angesichts der Instabilität von Partnerschaften werden die biografische Sequenz von Partnerschafts- und Trennungserfahrungen und insbesondere die Gestaltung nachfolgender Partnerschaften im Hinblick auf die Kontinuität und Variabilität von Beziehungsmerkmalen untersucht. Das dyadische Design im Längsschnitt verspricht wertvolle Informationen zur jeweiligen Passung der Partner. Auch Herausforderungen der Beziehungsgestaltung in Stieffamilien finden Berücksichtigung.

Determinanten der Partnerschaftsqualität: Im Rahmen des zugrunde gelegten theoretischen Konzepts soll insbesondere den unterschiedlichen Erwartungen an Partnerschaften Rechnung getragen werden, um deren Bedeutung für den Umgang mit Stressoren und die Selektion von Anpassungsstrategien zu untersuchen. Hierbei wird entsprechend auch eine breit gefasste Konzeptualisierung von Partnerschaftsqualität zugrunde gelegt.

  • Bedürfnisse und Erwartungen an die Partnerschaft: Die Erwartungen beider Partner an die Partnerschaft sollen längsschnittlich erfasst werden, um diesbezügliche Konvergenzen untersuchen zu können. Vor allem soll die Rolle erwartungsdiskrepanter Beziehungserfahrungen für den weiteren Partnerschaftsverlauf (Investitionsbereitschaft, Konfliktverhalten, dyadisches Coping) aufgeklärt werden.
  • Stressoren und Anforderungen: Bei der Untersuchung der Stressoren und Anforderungen wird zwischen paarinternem Stress (z. B. Ungerechtigkeitserleben, Untreue) und externem Stress (z. B. berufliche Belastungen) unterschieden. Besonderes Interesse gilt nicht zuletzt im Zuge der aktuellen Finanzkrise dem Einfluss ökonomischer Deprivation. (Dys)funktionale Anpassungsprozesse: Neben dem dyadischen Coping werden die Opferbereitschaft und die Bereitschaft zu Verzeihen bzw. Nachsichtigkeit berücksichtigt. Hierbei liefert die dyadische Erfassung dieser Anpassungsprozesse auf Seiten beider Partner Aufschluss über mögliche Asymmetrien und lässt deren Konsequenzen für den Partnerschaftsverlauf untersuchen. Durch die Erfassung von dyadischem Coping und Konfliktstilen in Selbst- und Fremdwahrnehmung können Anpassungsprozesse nicht nur auf Verhaltens-, sondern auch auf Wahrnehmungsebene differenziert werden.
  • Kognitiv-emotionale Dispositionen: Neben Aspekten des Framing (Reziprozitätsorientierung, Commitment) soll die Genese und Funktion feindseliger Attributionen als mögliche Mediatoren zwischen subjektiver Beziehungsqualität (z. B. emotionaler Unsicherheit) und Anpassungsprozessen im pairfam-Projekt längsschnittlich geprüft werden. Hierbei soll auch eine Brücke zwischen Attributions- und Bindungstheorie geschlagen werden. 

Partnerschaftsstabilität und Trennungsfolgen: Die Analyse von Risiko- und Resilienzfaktoren für die Stabilität von Paarbeziehungen knüpft an die Fragen zu Determinanten der Partnerschaftsqualität an, trägt aber auch die differenziellen Einflussfaktoren auf Trennungsentscheidungen Rechnung. Trennungsfolgen sollen längsschnittlich für Eltern wie auch Kinder analysiert werden.

  • Stabilität und Trennungen von Partnerschaften: Vor dem Hintergrund des Wohlfahrtsmodells wird die mangelnde Erfüllung wohlfahrtsbezogener Bedürfnisse (z. B. nach Verbundenheit und Autonomie) in den Fokus gerückt, um deren Einfluss auf Anpassungsprozesse zu untersuchen und hierbei die Rolle kognitiv-emotionaler Dispositionen herausarbeiten zu können. Eine moderierende Funktion dürfte im Hinblick auf das Trennungsrisiko dem Bindungsstil und dem Framing aber auch der Einbindung in gemeinsame soziale Netze zukommen. Durch das längsschnittliche Design ist eine Kausalanalyse – auch im Vergleich verschiedener Partnerschaftsformen – möglich.
  • Trennungsprädiktoren in dyadischer Perspektive: Besonders aufschlussreich werden die vergleichbaren Informationen über beide Partner und deren Erleben der Partnerschaft sein, etwa im Hinblick auf Diskrepanzen der subjektiven Instabilität der Partnerschaft oder die relative Bedeutung dysfunktionaler Konfliktstile von Männern und Frauen.
  • Trennungsfolgen für Partner und Kinder: Trennungsfolgen für die individuelle Wohlfahrt in einem systemisch-entwicklungsbezogenen Rahmenmodell sollen prospektiv analysiert werden, wobei mögliche Belastungen der Partner und ggf. ihrer Kinder im Vorfeld der Trennung in Rechnung gestellt werden können. Auch differenzielle Trennungsreaktionen je nach Vorgeschichte der Partnerschaft und individuellen sowie sozialen Ressourcen der Eltern und Kinder sind so analysierbar.

Erhebungsinstrumente und deren Taktung

Partnerschaft

Die Tabelle 1 informiert über die Indikatoren zum Bereich Partnerschaft und deren Taktung über die einzelnen Erhebungswellen hinweg. Für jeden Indikator ist angegeben, ob er jährlich (als Teil des Kerninstruments) oder mit zweijährigem Abstand (als Teil der rotierenden Themenvertiefung) für die Ankerperson und/oder Partner erfasst wird. Wie dort ersichtlich ist, werden die vermutlich eher stabilen Erwartungen an eine Partnerschaft (Value of Partnerschaft) für Anker und Partner lediglich im Zwei-Jahresabstand erhoben. Die zentralen Indikatoren zum Institutionalisierungsgrad der Partnerschaft sind hingegen angesichts der zu erwartenden, zumindest partiell raschen Änderungsprozesse möglichst eng getaktet (also jährlich) zu erheben, was durch Dependent Interviewing relativ ökonomisch gestaltet werden kann.

Den unterschiedlichen Facetten der Partnerschaftsqualität wird durch eine Reihe von Indikatoren Rechnung getragen, die z. T. in die Schätzung komplexer Konstrukte mittels latenter Variablen eingehen sollen. Zur Vermeidung einer Überlastung der Partner, die anders als die Ankerperson schriftlich befragt werden, werden einige der so zusammenhängenden Indikatoren den Partnern nur im 2-Jahres-Turnus vorgelegt. Zeitlich enger getaktete Veränderungsdynamiken (insbesondere zu Beginn und gegen Ende einer Beziehung) sind jedoch zumindest für die Ankerperson modellierbar. Partnerschaftsspezifische Stressoren werden überwiegend nur auf Seiten der Ankerperson erfasst (aufgrund der Sensibilität dieser Angaben mittels CASI). Zum Kerninstrument zählen weiterhin (mit dyadischer Erfassung) einzelne Aspekte kognitiv-emotionaler Dispositionen, die Indikatoren zu Konfliktstilen, Fragen der Arbeitsteilung und Dominanz und subjektiven Instabilität der Beziehung. In diesen Bereichen ist mit relativ kurzfristigen, z. T. ereignisabhängigen Veränderungen zu rechnen. Hinzu kommen für die Ankerperson Angaben zur Sexualität, die im Partnerfragebogen nicht erfasst werden. Einzelne Aspekte des Framing sowie vertiefende Informationen zu adaptiven Prozessen werden demgegenüber nur im 2-Jahres-Turnus erhoben.


Tabelle 1: Befragungsmodule Partnerschaft

Bisherige Forschungsbefunde

Erste Ergebnisse zur Entwicklung von Paarbeziehungen auf Basis der Daten der ersten Erhebungswelle des Beziehungs- und Familienpanels wurden von der Münchner Arbeitsgruppe um Sabine Walper im Rahmen der pairfam-Nutzerkonferenz von 2009 vorgestellt. Die entsprechenden Analysen sind als Arbeitspapier veröffentlicht. 
→ Arbeitspapier Paarbeziehungen 

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